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DIE PERFEKTE RASENPFLEGE

FÜR EINEN DICHTEN, SATTGRÜNEN UND
GESUNDEN RASENTEPPICH

1. TIPP RASEN MÄHEN

Mähe deinen Rasen regelmässig.

Regelmässiges mähen während der Wachstumsphase fördert die Dichte deines Rasens beziehungsweise der Grasnarbe und verleitet die Rasengräser dazu neue Seitentriebe und Ausläufer zu bilden. 

Mähe deinen Rasen deshalb zwei bis vier mal pro Woche und achte stets darauf scharfe Messer für einen sauberen Schnitt zu verwenden. 

Kürze deine Rasengräser jeweils maximal um einen Drittel, um ihn nicht zu sehr zu stressen.

2. TIPP RASEN BEWÄSSERUNG

Bewässere deinen Rasen ausgiebig. 

Für einen perfekten Rasen muss richtig bewässert werden. Sobald der Rasen den Welkepunkt erreicht hat, also Fusstritte auf dem Rasen sichtbar bleiben, ist es höchste Zeit und es sollte umgehend bewässert werden. Nicht zu oft, dafür aber ausgiebig bewässern, damit das Wasser bis in die Wurzelzone durchdringen kann.

Am besten eignen sich die frühen Morgenstunden zur Bewässerung, da der Boden über Nacht etwas abkühlt und nicht viel Wasser verdunstet. Je nach Bodenbeschaffenheit solltest du ca. 10 - 20 Liter Wasser pro m² bewässern.

Bei der Installation der Bewässerung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie mobile Bewässerungssysteme oder versenkbare Bewässerungsanlagen.

3. TIPP RASEN Düngen

Dein Rasen braucht Nährstoffe.

Rasendünger dienen dazu, das Nährstoffangebot für die Rasengräser zu ergänzen, da die benötigten Haupt- und Spurennährstoffe oftmals nicht in der optimalen Form und Menge im Boden bereitstehen. 

Beginne im Frühjahr bei 150° - 200°C Temperatursumme (oder sobald die Forsythie blüht) mit einer stickstoffbetonten Düngung.

Im Sommer muss das Gras Hitze und Trockenstress aushalten, hier hilft eine kaliumbetonte Düngung.

Im Herbst (so spät wie möglich, jedoch sollte die Bodentemperatur noch ca. 10° C aufweisen) kannst du noch mal richtig mit Kalium düngen, um die Rasengräser für den Winterstress stark zu machen. 

4. TIPP BODENLEBEN

Fördere ein gesundes Bodenleben. 

Als Bodenorganismen bezeichnet man die Gesamtheit der im Boden lebenden Lebewesen. Sie besiedeln auf Rasenflächen hauptsächlich die mit luft- und wassergefüllten Hohlräume im Wurzelbereich.

Ein kräftiger Rasen mit gesunden tiefwachsenden Wurzeln braucht ein intaktes Bodenleben. Bodenorganismen besiedeln hauptsächlich die mit Luft und Wasser gefüllten Hohlräume im Wurzelbereich. 

Die Nährstoffumsetzung in der Wurzelzone wird massgeblich durch ein intaktes Bodenleben beeinflusst.  Hilfreich sind dabei biologische Bodenhilfsstoffe und Pflanzenstärkungsmittel, sogenannte Bodenatktivatoren die analog einer Düngung auf der Rasenfläche ausgebracht werden.

5. TIPP RASEN Lüften / VERTIKUTIEREN

Lass deinen Rasen durchatmen.

Je dichter dein Rasen wird, desto häufiger muss er Vertikutiert oder gelüftet werden. So kann dein grüner Teppich wieder durchatmen und wird von Rasenfilz befreit. Dies ist insofern essenziell, weil der Rasenfilz sich wie ein Schwamm verhält und so das Bewässern und Düngen absolut ineffizient macht.

Beim korrekten Vertikutieren erhält dein Boden 2-3mm tiefe Schlitze und es werden keine Rasengräser ausgerissen, sondern nur die Grasnarbe angeritzt.
Das Lüften der Rasenfläche ist hingegen eine schonendere Pflegemassnahme die du öfters als das Vertikutieren durchführen kannst. 

6. TIPP RASEN UNKRAUT

Befreie deinen Rasen von Unkräuter. 

Unkraut im Rasen kommt in der Regel mit einem Nährstoffmangel oder nicht optimalen Bodenbeschaffenheit einher. Klee, Moos und andere breitblättrige Pflanzen sind strapazierfähiger als die zarten Rasengräser und setzen sich deshalb leichter durch. 

Ein gepflegter, vitaler und dichter Rasen setzt sich gegen Unkräuter ganz alleine durch. Das Unkraut solltest du regelmässig samt den Wurzeln ausstechen und die entstandenen Fehlstellen mithilfe einer entsprechenden Nachsaat, sowie einer raschen Nährstoffzugabe schnellstens wieder schliessen, damit sich hier kein Unkraut mehr etablieren kann. 

7. TIPP RASEN AERIFIZIEREN

Dein Rasen liebt lockeren Boden.

Damit ein Rasen schön dicht wächst und sattgrün ist, solltest du den Boden deiner Rasenfläche gelegentlich tiefenlockern. Durch das sogenannte Aerifizieren werden Bodenverdichtungen gelöst, neue Hohlräume geschaffen, mit Sand verfüllt und der Boden wird lockerer. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff an die Wurzeln was zu einem tieferen Wurzelwachstum führt und die Rasengräser gedeihen durch die effizientere Bewässerung insgesamt besser.

Generell solltest du während der Wachstumsphase der Gräser aerifizieren, also zwischen März und Oktober. Eine Belüftung mit Hohlspoons erfolgt ein bis drei Mal pro Jahr, je nach Belastung und Nutzung der Rasenfläche. Die entstandenen Hohlräume (Cores) werden anschliessend mit Sand verfüllt, um den Boden locker zu halten. Die Verwendung von Vollspoons, die nach dem Verdrängungsprinzip arbeiten, eignen sich nur zur Belüftung.

8. TIPP RASEN SANDEN

Gönne deinem Rasen eine Sandkur.

Das sanden der Rasenfläche sorgt für lockeren Boden, optimales Wachstum und ein vitales, sattes Grün. Durch Sanden werden schwere, verdichtete Böden gelockert und sorgt für eine verbesserte Wasserdurchlässigkeit, sodass Staunässe keine Chance hat. Gleichzeitig steigt auch der Anteil der Grobpartikel im Boden, womit die Graswurzeln mehr Luft bekommen und durch besseres Wurzelwachstum auch mehr Nährstoffe aufgenommen werden kann. Rasensand gleicht darüber hinaus Unebenheiten im Rasen aus.

Sande deine Rasenfläche mit Quarzsand. Ideal ist eine Rundkörnung von 0.2 bis 2mm. So gelangt er leicht bis in tiefere Bodenschichten. Der Sand sollte auf jeden Fall gewaschen und getrocknet sein und keine Ton Anteile mehr enthalten. Als Faustformel gilt;

  • 0.5 t pro 100m² (3 - 4 Liter pro m²)

  • 0.75 t pro 100m² (5 - 6 Liter pro m² mit Aerifizieren)

Das verteilen und einarbeiten in deine Rasenfläche geht am einfachsten mit unserem Rasenrakel.

9. TIPP RASENsamen

Verwende qualitativ hochwertige Rasensamen

Die Auswahl der richtigen Rasenmischung ist das A und O für ein sattes Grün. Meist befinden sich gerade in sehr günstigen Rasensamen Mischungen Grasarten die sich negativ auf die Qualität einer Rasenfläche auswirken können.

Hingegen zeichnen sich hochwertige Rasenmischungen durch einen dichten Wuchs, eine hohe Trittfestigkeit sowie eine gute Ausläuferbildung aus und enthalten qualitativ hochwertige Grassorten. Je nach Standort eignen sich unterschiedliche Rasensorten die spezielle für solche gezüchtet und ausgelegt worden sind.

Die gängigsten Rasensorten sind: 

  • Festuca Rubra (Rot-Schwingel)

  • Lolium Perenne (Englisches Raygras) 

  • Poa Pratensis (Wiesen-Rispengras)  

  • Poa Supina (Läger-Rispengras)

10. TIPP CHEMISCHE MITTEL

Vermeide möglichst chemische Mittel

Chemie hat auf einem gesunden Rasen nichts zu suchen. Chemische Stoffe können sich im Boden absetzen und das Bodenleben mit der Zeit aus dem Gleichgewicht bringen. Heutzutage lässt sich ein Rasen wieder auf natürlichem Wege pflegen.

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